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Freiwillige Feuerwehr Budenheim
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Aktuelles

Ralf Welsch wurde zum stellvertretenden Wehrleiter bestellt
13.02.2008
Vereine halten eine Jahresmitgliederversammlung ab, bei der Freiwilligen Feuerwehr Budenheim wird zur „Jahresdienstbesprechung“ eingeladen. Hierzu erscheinen die aktiven Feuerwehrangehörige, einschließlich der Alters- und Ehrenkameraden im Feuerwehrdienstanzug, somit wird der dienstliche Charakter dieser Veranstaltung unterstrichen. Mit der Verpflichtung zur Feuerwehranwärterin bzw. Feuerwehranwärter stellen sich die Betreffenden in den Dienst der Allgemeinheit, damit ist die Anerkennung der gesetzliche Gliederungsstruktur einer Freiwilligen Feuerwehr verbunden. Um als Feuerwehrangehöriger aktiv bei der Gefahrenabwehr tätig zu werden, ist eine feuerwehrspezifische Aus- und Weiterbildung erforderlich, die im Rahmen einer Kreisausbildung und in speziellen Lehrgängen bei der Landesfeuerwehrschule absolviert wird. Nur so erlangt man die Befähigung vorgeschriebene Aufgaben in einer Feuerwehr zu übernehmen, so wie Ralf Welsch, der im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses von der Wehr zum stellvertretenden Wehrleiter gewählt, um danach vom anwesenden Bürgermeister Rainer Becker bestellt zu werden. Damit war die Ernennung zum Ehrenbeamten verbunden.

Für die nachfolgenden Feuerwehrangehörigen änderte sich der Dienstgrad. Tanja Quanz und Christina Ungelenk wurden zu Feuerwehrfrauen, Sebastian Quanz, René Niendorf und Jascha Steinberger zu Feuerwehrmännern befördert. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Maximilian Albert und Tobias Wagner, zum Hauptfeuerwehrmann Patrick Schwirz und Robert Geigenmüller befördert.

Er habe großen Respekt von der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr, so Bürgermeister Rainer Becker, der den Dank des Gemeinderates und der Verwaltung übermittelte. Trotz schlechter Haushaltslage werde man die Feuerwehr nicht beschneiden. Im zurückliegenden Jahr seien keine spektakulären Einsätze zu verzeichnen, so Wehrleiter Helmut Lauzi. 14 Mal sei man zu Brandeinsätzen und 50 Mal zu technischen Hilfeleistungen ausgerückt. Dies seien 339 Stunden von insgesamt 2936 Mann-Stunden, die von der Wehr im Rahmen der Ausbildung vor Ort und für die Fahrzeug- und Gerätepflege geleistet worden seien. Die Budenheimer Wehr verfüge derzeit über 45 Aktive, 15 Alters- und Ehrenkameraden sowie 10 Jugendfeuerangehörige.

Mit der Anschaffung von Knicklampen, personenbezogenen Feuerwehr-Einsatzjacken „HuPF Teil 3“, einem Werkzeugsatz, 10 Atemluftflaschen, einem Sprungposter und einem Laptop habe man den Gerätestandard ergänzt, so Wehrleiter Lauzi. Im Rahmen der praktischen Ausbildung habe man einsatzbezogen an ausgewählten Objekten innerhalb der Gemeinde Budenheim üben können.

Christian Düsing (Schriftführer) und Ernst Häußer (Kassierer) traten von ihrem Amt zurück. In Anerkennung seiner 25-jährigen Kassierertätigkeit erhielt Ernst Häußer ein Weinpräsent. Ein solches wurde auch Otto Häfner für dessen 40-jährige Feuerwehrzugehörigkeit, Edmund Heinz und Ludwig Hammer für 50 Jahre und Friedel Koch für 55 Jahre überreicht, die zwar mit Erreichung der Altersgrenze von 60. Jahren aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheiden mussten, aber dennoch als Feuerwehrehrenkameraden nach wie vor der Budenheimer Feuerwehr angehören.
 
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